Taktische Grundlagen

Lochspiel:
Auch beim Snooker geht es primär darum die Bälle zu lochen, da man damit die meisten Punkte erzielen kann. 
 
Stellungsspiel:
Um sich das Lochen möglichst einfach zu machen, ist ein gutes Stellungsspiel gefragt, also die Kontrolle des Spielballs. Dies ist eine der Gründe, weshalb es im Fernsehen immer so einfach ausschaut. Durch jahrelanges konsequentes Training ist es den Profis gelungen, ihr Stellungsspiel so zu perfektionieren, dass sie sich kaum anstrengen müssen, die nachfolgenden Bälle zu lochen. 
 
Safety
Da ein Snookertisch deutlich größer ist als ein Pool-Tisch und zudem noch engere Löcher hat, ist es oft sinnvoll nicht zu versuchen zu lochen, sondern eine Safety, also Sicherheit zu spielen. Dadurch erschwert man es dem Gegner wiederum einen vernünftigen Stoß zu spielen und hofft darauf eine bessere Lochchance zu bekommen, wenn man wieder dran ist. Vor allem zu Beginn des Frames ist das Safety-Spiel enorm wichtig, aber auch wenn man sich auf die nächste Kugel verstellt hat und keine sinnvolle Fortsetzung des Breaks sieht, sind die Safety Qualitäten des Spielers gefragt. 
Snooker
Eine besonders gelungene Safety ist ein sog. Snooker. Hier kann man die anzuspielende(n) Kugel(n) nicht mehr auf direktem Wege treffen, sondern muss versuchen über Bande oder mit einem Bogenstoß das Foul zu verhindern. Snooker bedeutet etwa soviel wie “in eine unbequeme Lage bringen”, daher auch der Name des Sports. 
 
Shot-to-nothing
Ein sog. Shot-to-nothing ist sowohl ein Lochversuch, als auch eine Safety. Man versucht zwar anzuspielende Kugel zu lochen, aber gleichzeitig auch den Spielball sicher abzulegen, damit der Gegner keinen leichten Einsteiger hat, falls man verschießt.